Wir suchen Bodenretter*innen!
Unser bisher von uns gepachteter Mielkendorf-Acker wird verkauft. Helfe uns, ihn gemeinschaftlich zu kaufen und nachhaltig in ökologischer Bewirtschaftung zu halten.
Darum wollen wir die Fläche unbedingt behalten:
- Die Fläche bietet deutlich andere Standortbedingungen als unsere Flächen am Hof und ist zudem nur 3 km entfernt. Der Boden ist im Vergleich zum Land direkt am Hof sehr sandig. Bestimmte Gemüsekulturen ( Kartoffeln, Möhren, Porree ) lassen sich dort sehr gut anbauen.
- Der sandige Boden ist in nassen Jahren außerdem früher befahrbar als unsere übrigen Flächen. Das gibt uns Sicherheit, wenn wir zum Beispiel das Pflanzen von Gemüse ansteht.
- Wir können die Fläche als Winterweide nutzen. Nur so können wir eine ganzjährige Freilandhaltung auf natürlichem Boden gewährleisten.
- Ein ortsansässiger Imker nutzt die Fläche als Winterquartier. Wir möchten auch ihm die Möglichkeit bieten dieses weiterhin nutzen zu können.
- Eine weitere Zukunftsidee ist, auf der Fläche Hecken anzulegen. Dafür wäre die Fläche ebenfalls geeignet.
- Wir bewirtschaften die Fläche seit über 11 Jahren bio-dynamisch und möchten die Artenvielfalt, die dort entstanden ist, bewahren.
Du möchtest wissen, was die Kulturland Genossenschaft ist oder mehr über genossenschaftlichen Landkauf, Boden als Spekulationsobjekt, explodierende Land- und Bodenpreise und was wir dagegen tun können wissen?
Der Hof Wittschap wird von Menschen verschiedener Hintergründe getragen, die sich mit den Werten des Humanismus, der Völkerverständigung, den Allgemeinen Menschenrechten sowie dem Schutz der Natur und des Klimas verbunden fühlen.
In diesem Kontext tolerieren wir keinerlei rassistische, fremdenfeindliche, diskriminierende oder menschenverachtende Bestrebungen. Wir distanzieren uns ausdrücklich von rechten Initiativen und Vereinen.
Handlungen und Engagements, die im Widerspruch zu diesen grundlegenden Prinzipien stehen, sind nicht im Einklang mit unserer Philosophie. Unser Streben gilt einer inklusiven und respektvollen Umgebung, in der Menschen unterschiedlicher Lebenswege gemeinsam für eine positivere Zukunft stehen.
Hof Wittschap ist Mitglied im Demeter Anbauverband. Unser Gemüse wird somit nach biologisch-dynamischen-Richtlinien angebaut. Was aber bedeutet das für die Verbraucher*innen? Neben der jährlichen EG-Bio-Kontrolle die den Mindeststandard für ökologische Waren regelt, reichen die Demeter-Ansprüche weit darüber hinaus. Sie erfordern neben dem Verzicht auf synthetische Dünger, chemische Pflanzenschutzmittel sowie künstliche Zusatzstoffe in der Weiterverarbeitung eine gezielte Förderung der Lebensprozesse im Boden und in der Nahrung. Demeter-Landwirt*innen und -Verarbeiter*innen sind aktive Gestalter*innen einer lebenswerten Zukunft. Dabei geht es stets um den respektvollen Umgang mit Erde, Pflanze, Tier und natürlich auch mit den Menschen.

Pferdepension

Gemüsebau

Höfeladen
1

Eu-Bio
Die biologische Landwirtschaft auf Basis der EU-Bio-Richtlinien steht für eine Anzahl von Zielen und Prinzipien sowie für Praktiken, die darauf ausgelegt sind, den menschlichen Einfluss auf die Umwelt zu minimieren. Dadurch wird gewährleistet, dass das landwirtschaftliche System so natürlich wie möglich funktioniert. Kontrolliert durch „DE Öko 022.“
2

Solawi
In der Solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Verbraucher*innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.
3

Rudolf Steiner Stiftung
Die Rudolf Steiner Stiftung für Landwirtschaft e.V. ist Eigentümer des Hof Wittschap. Der Grund und Boden und der Hof sind hiermit aus dem Privatbesitz herausgelöst. Er ist nicht mehr vererbbar und steht dadurch in seiner Ganzheit für nachfolgende Bewirtschafter uneingeschränkt zur Verfügung.
